Im Ausschuss Jugend, Sport, Soziales und Teilhabe vom 10.05.2022 sah sich die Gruppe SGW gezwungen, zwei Anträgen nicht zuzustimmen aufgrund mangelnder Ausdifferenzierung. Unser Anspruch ist, dass Anträge zielführend sind, dies war hier leider nicht erkennbar.

Ausgehend vom Antrag  des Ratsherren Jörg Blicharski (WfB), der beinhaltete, die Beiträge bezogen auf die Anzahl der Mitglieder umzustrukturieren (wir berichteten), brachte die Opposition den Antrag ein, dies auf alle Vereine in der Stadt Zeven auszuweiten. Der Antrag beinhaltete mehrere Unterpunkte. Unter anderem eine Pauschale von 500 €, die alle Vereine unabhängig von ihrer Größe und tatsächlichen Kosten beantragen können sollten. Der Vorschlag der Vorsitzenden Manon Habing (Bündnis 90 / die Grünen), die drei Unterpunkte des Antrages einzeln abzustimmen, wurde von der Antrag stellenden Partei abgelehnt. Dem im Antrag enthaltenen und zurecht viel gescholtenen Gießkannenprinzip hat die Gruppe SGW nicht zugestimmt und den Antrag abgelehnt.

Ein weiterer Antrag sah die Förderung der Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund / Behinderung / aus finanzschwachen Familien vor, indem die im Landessportbund gemeldeten Sportvereine in der Stadt Zeven für Aktionen (auf Nachfrage wurden als Beispiele Flyer und Familienfeste genannt) pauschal 500 € beantragen könnten. Hier wurde die Frage von Ratsherr Malte Wilkens (Bündnis 90 / die Grünen) nach der Ausdifferenzierung damit beantwortet, dass ein Kriterienkatalog noch zu erarbeiten wäre. Aus Sicht der Gruppe SGW ist ist dieser Antrag so unpräzise und schwammig formuliert, dass er sein Ziel verfehlen würde. Auch dieser Antrag wurde abgelehnt. 

Aus unserer Sicht muss mit Steuergeldern verantwortungsbewusst umgegangen werden. Mit den Anträgen waren zum Beispiel sicher nicht die Grillfeste gemeint, die ohnehin stattfinden. Auch diese würden aber mit der jetzigen Formulierung der jeweiligen Anträge finanziert werden können.

Der erneuten Einbringung der überarbeiteten Anträge mit vernünftigen Zielen und konkreten, zielgerichteten Zahlen steht die Gruppe natürlich positiv gegenüber.

#Zeven #StadtZeven #tollesTeam #gemeinsamstark #bodenständig #verantwortungsbewusst #SPDZeven #GrüneZeven #WfBZeven

 

 

Am 25. Januar fand eine Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales und Teilhabe der Stadt Zeven statt.

Die Gruppe SPD / Grüne / WFB (SGW) freut sich berichten zu können, dass der gemeinsam erarbeitete und durch Henk Tijink (SPD) eingebrachte Antrag auf Erhöhung der Zuschüsse für die Umrüstung der Flutlichtanlage des TUS Zeven auf LED-Beleuchtung sowie den Bau einer barrierefreien Tribüne auch bei den anderen Fraktionen Zustimmung fand und wir somit beide Projekte mit 20 % statt der üblichen 10 % unterstützen werden.

Ergänzend werden die Sportvereine mit Sportplätzen und Gebäuden auf städtischem Grund

der Stadt Zeven (TUS Zeven, SC Bade, Viktoria Oldendorf) mit je 3000 € pro Fußballplatz für die Platzpflege unterstützt.

Des Weiteren fand der von Jörg Blicharski (WFB) eingebrachte Antrag die Sportvereine mit Sportplätzen und Gebäuden auf städtischem Grund ( TUS Zeven, SC Bade, Viktoria Oldendorf) zukünftig mit Zuschüssen abhängig von den Mitgliederzahlen zu unterstützen statt wie vorher mittels Pauschalen ebenfalls eine Mehrheit, sodass nun auch kleinere Sportvereine angemessen unterstützt werden.

Iris Weber (DRK) berichtete von Herausforderungen, die durch die Coronapandemie noch verstärkt werden. Der Ausschuss beschloss, dem Rat im März weitere Unterstützung dieser wertvollen Arbeit für die Zevener Bürger zu empfehlen, wo darüber dann nochmal final abgestimmt werden wird.

Ebenfalls ließ sich die Gruppe auf Anfrage von Manon Habing (Bündnis `90 / Die Grünen) darüber unterrichten, wie sich in der Stadt Zeven die Teilhabe von Menschen mit Behinderung gestaltet.

Wir werden weiter berichten!

 

 

Wählergemeinschaft Freier Bürger.

 

Hier kommen die Themen aus der Region und nicht aus Berlin.

Unsere gewählten Rats-Mitglieder werden ab November in den verschiedenen Ausschüssen ihre Arbeit aufnehmen.

 

Jeder Entscheidungsebene sind dabei unterschiedliche Befugnisse und Aufgaben zugeteilt. Auf Samtgemeinde und Stadtebene sind wir vertreten. Leider wurde von uns niemand in den Kreistag gewählt.

Je nachdem ob im Kreistag, der Samtgemeinde oder Stadt Entscheidungen

getroffen werden haben diese direkte Auswirkungen auf die Bürger im Landkreis.

---

So entscheidet der Kreis z. B. über die Krankenhäuser, Schülerbeförderung, etc.

Es ist extrem wichtig viele aus unserer Gemeinde in den Kreistag zu wählen um dann dort mitentscheiden zu können.

Zur Zeit ist der mittlere Bereich des Landkreises da zu wenig vertreten.

---

Im Samtgemeinderat wurde aktuell über das Hallenbad entschieden. Bei der letzten Abstimmung wurde durch die CDU Mehrheitsfraktion die Renovierung beschlossen. So ein Beschluss kann aufgehoben werden, wenn sich die Mehrheiten am 12.09.2021 ändern.

Die WFB steht hier ganz klar für einen Neubau. An einem neuen Standort mit entsprechenden Synergieeffekten. Damit würde auch keine mehrjährige Schließung während der Renovierung stattfinden.

 ----

Auf Stadtebene wird über örtliche Belange entschieden, z.B. über Bebauungspläne, das Jugendzentrum etc.

Die Mitglieder im Stadtrat sind auch die direkten Ansprechpartner für Ihre Belange und Fragen.

Aktuell wurde hier im Bauausschuß entschieden den in der Presse beschriebenen Pflanzstreifen in der Godenstedter Strasse zu entfernen. Der Antrag der WFB zum Erhalt des Waldstücks wurde, analog zu den Mehrheiten, mit 5 Stimmen der CDU gegen die 4 Stimmen der WFB, Grünen und der SPD abgelehnt.

 ______________________________________________________________________________